schaden Lebensräume

Holzkastenfenster: Eine Frage der Tradition.

Seit mehr als 125 Jahren und in sechster Generation: Schaden Lebensräume hat sich auf die Sanierung von Holzkastenfenstern spezialisiert. IMMO hat den Betrieb in der Steiermark besucht.

Die Sanierung und Restaurierung von Holzkastenfenster hat sich seit knapp neun Jahren zum Kerngeschäft für das 50 Mann starke Unternehmen entwickelt. Etwa 70 Prozent der Arbeitszeit nimmt das Aufbereiten von alten und zum Teil historischen Fenstern und Türen in Anspruch. Die restlichen 30 Prozent widmet das Unternehmen der klassischen Innenraumausstattung. Derzeit werden in der Tischlerei 300 Fenster mit jeweils sechs bis acht Flügeln für das Goldene Quartier in Wien (Tuchlauben und ehemalige Länderbankzentrale) aufbereitet. Ein Mammutprojekt. Neben Sanierungen für das Naturhistorische Museum in Wien und die Hofburg zählt das Goldene Quartier bisher zum größten Projekt des Unternehmens. Landet ein desolates Fenster in der Produktion, werden im ersten Schritt Schadstellen dokumentiert, Beschläge abmontiert, Kittränder entfräst, die Rahmen kurz angeschliffen und die Elemente vorsichtig entglast. Manfred Pachernegg ist seit einem Jahr für die Tischlerei tätig und kümmert sich darum, dass beim Entglasen kein zusätzlicher Schaden am Rahmen entsteht. Beim Ausglasen ist Fingerspitzengefühl gefragt. Das komplette Fenster wird in all seine Einzelteile zerlegt. Jedes Element muss von Hand bearbeitet werden. Für Sanierungen gibt es keine maschinellen Lösungen. Nach der Bearbeitung des Fensterrahmens werden neue Scheiben eingesetzt und versiegelt. „Bei den Gläsern kommt es darauf an, ob man etwa einen zusätzlichen Schall- oder thermischen Schutz erzielen möchte. Bei einer Einfachverglasung bewegt sich die Stärke zwischen 6 bis 8 mm, bei einer Doppelverglasung zwischen 14 bis 255 mm. Doch die Profilstärke des Rahmens legt dabei den Spielraum fest“, erklärt Schaden.


nachzulesen im KURIER Immobilien September 2013: Autor: Ankica Nikolic


Den gesamten Bericht: Holzfenster: Eine Frage der Tradition finden Sie hier >>



schaden Lebensräume